Nina in North Amerika : Mein Auslandstagebuch

Montag, 23.11.2009 Homecoming ☺

Halli Hallo Hallöchen :)
endlich habe ich mal wieder Zeit und ein spannendes Erlebnis gefunden, um in meinen Blog zu schreiben. In den letzten Wochen ist einfach nichts Aufregendes passiert, worüber ich hätte schreiben können. Bis zu diesem Freitag, denn wir hatten Homecoming. Doch was ist eigentlich Homecoming ?

Homecoming:  Ist eine jährliche Tradition an einigen Universitäten, High Schools und Colleges in den USA.

Ja, das ist es was man erfährt, wenn man bei Wikipedia nach Homecoming recherchiert, aber in den letzen Woche habe ich erfahren, dass es viiieeelll mehr als das ist: Stundenlange Suche nach dem passenden und super schönen Kleid, Termine im Nagelsalon wo man eine perfekte "French Maniküre" bekommt, Termin im Sonnenstudio für ein Spraytan(!!!!) und letztendlich riesig viel Spaß beim Tanz selber.

Homecoming at Pentucket High School war diesen Freitag und jeder war schon den ganzen Tag riesig aufgeregt. Wie ich schon oben geschrieben habe, mussten natürlich vorher ein paar Vorbereitungen getroffen werden, daher zogen Addie und ich Donnerstag nach der Schule los, um unsere Nägel gemacht und ein Spraytan zu bekommen. Zum Spraytan muss ich sagen, so etwas komisches habe ich noch nie erlebt. Da steht man in dieser Kabine und aus den Lautsprecher kommt: " Put your right foot on number 1 and your left one on number 3. The spray will start in... 3.... 2.... 1..." und dann wird man eingesprüht. So geht es bis jede Seite eingesprüht ist. Danach ging es dann zum Nagelsrudio neben an, wo wir beide eine schöne Maniküre bekommen haben. Wie ihr euch sicher denken könnt, war schon alleine der Donnerstag ein riesen Spaß. Freitag selber haben Sam und ich uns dann zusammen fertig gemacht und um 7 Uhr hat Sarah und dann abgeholt und sind zur High School gefahren. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken, dass ich "overdressed" war, doch schon auf dem Weg vom Auto zur Gym sah ich all die Mädels in ihren schönen Kleidern und die Jungs in schicken Hosen und Shirts. Die erste halbe Stunde wurden ein paar Fotos gemacht, geredet und sich gegenseitig gesagt, wie schön man doch aussieht. Tja und dann wurde die Musik immer lauter und mehr und mehr Leute haben angefangen zu tanzen. Letztendlich war es dann, als würde man in Deutschland feiern gehen. Ja das Feiern vermisse ich dann schon öfters mal, auch wenn ich uns meine Freunde hier auch so gannnz viel Spaß haben. Aber zurück zum Homecoming. Die 3 Stunden, die wir hatten, hat wirklich jeder ausgenutzt. Man konnte keinen sehen, der nicht getanzt hat und so manch einer wirklich verrückt geworden. Homecoming wär meiner Meinung nach wirklich etwas, was man nach Deutschland bringen könnte. Ich hatte einfach total viel Spaß.

Ich häng einfach mal ein paar Bilder an und melde mich dann nächste Woche wieder, denn es wird wieder etwas spannendes zu berichten geben. Thanks giving.
Sam und ihre FreundeKaitlyn und ich Brandon and meCaro und ich :)Me and Sam ♥Sam und ich vor HomecomingBoyfriend ♥

Macht es gut ihr Lieben ,
10000 Küsse und Umarmungen

P.S. Und auch mit Homecoming wird mir mal wieder klar, wie schnell die Zeit hier vergeht. Auf eine Art freue ich mich euch alle wieder zu sehen, doch zur gleichen Zeit weiß ich, was ich zurücklassen muss und das gefällt mir gar nicht.

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Samstag, 17.10.2009 Schneeflöckchen, Weißröckchen....

... wann kommst du geschneit ? Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit.

Dieses Jahr hatten die Schneeflocken in Merrimac scheinbar einen nicht ganz so langen Weg und haben sich gedacht, dass sie schon Mitte Oktober der Erde einen Besuch abstatten könnten.
Ja, wie ihr euch jetzt sicher denken könnt hat es geschneit und nicht nur ein, zwei Schneeflocken. Nein, eine ganze Stunde kamen Freitagmorgen die Schneeflocken herunter gerieselt. Leider war es dann doch zu wenig und wahrscheinlich zu warm, um eine richtige Schneeschicht am Boden zu bilden. Ich bin gespannt, was mich im Thema Schnee hier in der nächsten Zeit erwarten wird. Doch lasst mir euch jetzt erstmal von meinen Erlebnissen aus den letzten Wochen erzählen.
Da ich die letzen 2 Wochen am Wochenende sehr viel zu tun hatte und ehrlich gesagt ein wenig schreibfaul war, muss ich jetzt mal 2 Wochen zurück denken und lande in... New York

I ♥ NY
Das New York eine sehr schöne Stadt ist und mich sehr beeindruckt hat, habe ich ja schon bei meinem NY Besuch vor 2 Jahren festgestellt, aber dass es soooo schön ist, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Aber ich fange einfach mal von ganz vorne an:
Am Freitagmorgen, dem 2 Oktober, hieß es für mich und Sam sehr früh aufstehen, denn der Bus nach New York, sollte die Schule um 5.30 Uhr verlassen. Taschen und Rucksäcke hatten wir schon am Abend gepackt, also wurden nur noch Kleinigkeiten eingepackt und dann ging es auch schon in Richtung Schule. Wie man das hier in Amerika scheinbar so macht, wurde vorher eben nochmal bei Dunkin Donuts angehalten, wo wir erst einmal jeden zweiten Schüler der mit nach New York gefahren ist getroffen haben und haben einen Kaffe gekauft. An der Schule angekommen, war der Bus narürlich noch nicht da, denn er hatte etwa 20 Minuten Verspätung. Wie kann es auch anders sein ? West Newburry haben wir dann letztendlich um 6 Uhr verlassen und um etwa 12 Uhr konnten wir dann "die Skyline of New York" sehen (♥).
Unser erstes Ziel war "The Museum of Modern Art", was hier den Spitznamen "MOMA" trägt. 1 Stunde hatten wir Zeit, uns Kunst aus etlichen Zeitepochen anzuschauen.
Ich konnte mich noch gut dran erinnern, dass Mama, Papa und ich damals auch im Museum of Modern Art waren und uns Bilder von Pablo Picasso, Vincent van Gogh oder Andy Warlhol angeschaut haben. Daher kam es mir ziemlich gelegen, dass Sarah, Rachel und Julia, 3 Mädels aus meinen CX-Team,  und ich eher ganz andere Bereiche ansteurten. 
 Es ging von römischen Statuen, über Räume aus der Rennaissance, zu Kostümen aus der Indianerzeit und auch der Garten auf dem Dach des Museums musste besucht werden. Tja und wie das so ist, werden viele Fotos gemacht und wenn man auf die Uhr schaut ist die Zeit auch schon vorbei.

Sarah, Rachel und Julia Girls
Nun ging es weiter zur 5th Avenue, wo wir dann das erste Mal, etwa 45 Minuten Zeit zum shoppen hatten. Und das wurde natürlich ausgenutzt. Erstes und auf Grund der kurzen Zeit einziges Ziel: Abercrombie & Fitch. Natürlich haben wir einen A&F in jeder Mall rund um Merrimac, aber Hallo ? Wir waren in New York und A&F in New York ist schon alleine wegen dem wunderschönen männlichen Model im Eingang ein Muss. Aber letztendlich konnte auch er uns dann nicht überzeugen etwas zu kaufen, da alles etwa 50% teurer war als in den  Malls in Massachusetts oder New Hempshire.

♥
Um etwa halb 3 trafen wir uns dann wieder am Bus und es ging weiter zu "Madame Tussot", was am Time Square ist. Uii mein erster Besuch in einem Waxmuseum. Ich muss sagen, ich war ziemlich gespannt. Ehrlich gesagt, habe ich mir nie richtig vorstellen können, dass die Waxfiguren wirklich echt aussehen, aber da habe ich mich sowas von getäuscht. Oh mein Gott, es kommt einen wirklich vor, als stände man neben Johnny Depp oder George Clooney. Natürlich wurden auch hier viele Fotos gemacht und im Thema Fotos, habe ich mich glaub ich ziemlich blammiert... Besiegelt Ok, an einer Stelle im Museum waren mehrere Waxfiguren wie zu einem Gruppenbild aufgestellt... Ja und vor ihnen stand halt diese Frau und wollte ein Foto machen. Das habe ich jedenfalls gedacht und etwa 30 Sekunden gewartet, um sie in Ruhe ihr Foto schießen zu lassen, bis mir aufgefallen ist, dass auch die Fotografin eine verflixte Wachsfigur ist. Sie sah einfach so echt aus... Peinlich, peinlich, peinlich.
Naja jedenfalls, nachdem die 3 Mädels und ich uns alles in aller Ruhe angeschaut hatten, hatten wir noch immer Zeit bis zum Abendessen übrig und konnten so also noch ein wenig den Time Square bewundern. Es ist so wunderschön. All diese Lichter, Bilder, Werbungen, Farben. Ein Traum :)

Johhnnyyy
Um 6 Uhr trafen sich dann alle bei Bubba Gump's, wo wir zu Abend aßen. Ein Richtig süßes Restaurant. Überall hängen Fotos und Sprüche aus dem Film "Forest Gump" und an den Fehrsehern lief natürlich der Film hoch und runter.
Nachdem Abendessen hieß es für uns Abschiednehmen vom Time Square und 5th Avenue, denn als nächstes wurde das Empire State Building besucht.
Am Eingang wurde man erstmal wie am Flughafen kontroliert: Tasche, Jacke und Gürtel aufs Fließband und dann schön flott duech den metalldetektor gehen. Als alle von uns die Kontrolle "überstanden" hatten ging es dann endlich hoch in die höchste besuchbare Etage des Empire State Buildings. Lächeln Auch wenn die Temperatur dort oben mit Sicherheit bei minus Graden lag und man Angst hatte vom Wind weggeweht zu werden, der Blick war einfach phantastisch. Es sah aus wie ein Meer aus Lichtern. Und auch hier wurden wieder tausende Bilder gemacht und um 8.30 ging es dann wieder zurück zum Bus und zum Hotel.

Kaitlyn and I
Damit war Tag 1 in New York vorbei und ich denke jeder von uns viel unglaublich müde, aber zufrieden ins Bett.
Der zweite Tag war ehrlich gesagt nicht so schön wie der erste, aber ich vermute, dass das Wetter ene große Rolle dabei gespielt hat. Daher werde ich Tag zwei jetzt einfach mal ein wenig zusammen fassen: 1. Ziel Samstagmorgen war Ellis Island. Dort sahen wir das Gebäude der damaligen Einwanderunsbehörde, was heute als Museum zur Verfügung steht. Weiter ging es zum Chinatown. Chinatown war ja noch nie mein absoluter Lieblingsabschnitt von New York, doch diesmal regnete es auch noch wie aus Kübeln und jeder von uns war durchnässt und frohr. Um 5 Uhr verließen wir dann aber auch Chinatown und es ging zurück nach Pentucket, wo wir gegen 11 Uhr ankamen.
Allem in allem war der New York Besuch ein voller Erfolg. Wir haben so viele Dinge innerhalb von 2 Tagen gesehen und hatten dennoch zwischendurch Zeit für uns selber. Und wie ich schon am Anfang gesagt habe: I love New York.

Die Wochen selber verlaufen eigentlich immer einen ähnlichen Verlauf. Schule, Training, Hausaufgaben und ein Meet pro Woche. Da bleibt mir leider nie die Zeit meine Freunde zu treffen. Dafür nutzen hier aber alle die Wochenende aus und machen gaaannnnzz viele Sachen zusammen.

Letztes Wochenende war ich zum Beispiel morgens mit Rainer, Nessi, Melanie und Rachel shoppen. Das erste Mal ging es für mich in die Nordstrom Mall in Peabody. Von 11 bis 3 Uhr hatten wir alle Zeit der Welt, um uns neu einzukleiden Lächeln. Und schon im ersen Laden erwartete mich eine große Überraschung. Nichts ahnend habe ich durch die Sachen gestöbert, als plötzlich mein Handy klingelte. Auf meinem Handy war eine Nummer aus Colorado.. hm... komisch. Als ich den Anruf dann annahm, hörte ich nur jemanden meinen Namen sagen. Ehrlich gesagt, im ersten Augenblick hatte ich ein wenig Angst, doch als ich dann gefragt habe, wer da ist und "Luzi" gehört habe, war die Freude riesen groß. Dankeschön meine Liebe für deinen Anruf, ich hab mich so sehr gefreut ♥.
Nachdem shoppen ging es dann jedenfalls weiter zu einem Footballgame an unserer Schule, wo ich dann Colleen, Addie, James, Jake, Sam... getroffen habe mit denen es dann nachher zur Topsfield Fair, der ältesten Fair in New England, ging.
Und wenn es dann mal keine Fairs, wie an diesem Wochenende gibt, dann treffen wir uns alle bei Addie und spielen Tischfußball, Air Hockey und gucken uns Filme an.
Ich kann jetzt schon sagen, dass ich alle meine Freunde, die ich hier kennengelernt habe, sehr vermissen werde, wenn es zurück nach Deutschland geht.

Ja ich denke, dass ist erstmal alles was ich aus der letzen Zeit erzählen kann.
Macht es gut ich vermisse euch alle schrecklich doll. Fühlt euch geknuddelt und geküsste.

Nina Lächeln

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Montag, 28.09.2009 The leaves start to change and I think I became a superfan

Wow. Nächste Woche bin ich schon für 2 Monate hier und es ist schon fast Herbst. Während ihr noch ein paar schöne, letzte Sonnenstrahlen genießen könnt, wird es hier langsam richtig kalt. Doch der Herbst in Merrimac zwar kalt, aber wunderschön, denn... Der Indian summer beginnt :) Und auch wenn es erst am Anfang ist, schon jetzt sehe ich häufig unglaublich viele und schöne bunte bunte Blätter. Aber nicht nur die Blätter werden bunter, sonder mein Leben hier füllt sich auch mehr und mehr mit schönen bunten Farben.

Die letze Woche war wieder einmal sehr anstrengend. Schule, Training & Hausaufgaben haben meinen Tagesablauf eigentlich bestimmt und Freitagabend bin ich wie tot ins Bett gefallen. Doch auch diese Woche hatten wir wieder einmal ein Meet und daher auch eine Pasta Party. Diesmal wurde sie von Deanna veranstaltet und Deannas Familie hat einen riesigen, beheizten Pool im Garten Lachanfall, doch nicht jeder wollte rein.... Letztendlich hat es dann damit geendet, dass Hunter in den Pool geschmissen wurde, ziemlich sauer war, sich eine Flasche Wasser geholt und Colleen versucht hat nass zu machen, Colleen ist natürlich weggelaufen, dummer Weise über die Schnur vom Volleyballnetz gestolpert, das Volleyballnetz ist umgekippt... und so weiter und so fort. Allem in allem war es ein sehr chaotischer aber lustiger Abend und sicher eine sehr gute Vorbereitung für unser Meet am nächsten Tag.
Das Meet selber hat dennoch gut geklappt. Wir haben gewonnen und das ist die Hauptsache.

Colleen & Addie

Aber lasst mich euch von gestern, dem besten Tag, den ich in der letzen Zeit hatte, erzählen. Gestern Mittag um 1 Uhr 30 habe ich mir zum ersten Mal ein Footballgame live angeschaut. Im Fehrnsehn habe ich Football ehrlich gesagt nie verstanden und dachte immer, dass es keinen Sinn macht, wenn sich Leute um einen Ball schlagen. Doch gestern, als ich live da war, bin ich zu einem Superfan geworden. Es ist unglaublich, wenn man diesen Schulspirit erlebt. Die Band spielt Musik, Cheerleaders feuern das Team an, lassen sich in die Luft schmeißen und animieren das Publikum und letztendlich natürlich kämpfen die Footballspieler darum zu gewinnen. Das Gute inzwischen war, dass ich ein paar von den Footballspielern kannte, wie zum Beispiel Mike Brennen, einer der Captains oder Mike Doud. Obwohl... ok lasst mich ehrlich sein, ich konnte anfangs nicht wirklich sagen wer wer ist. 2 Stunden lang, haben Colleen, James, Sam und ich also unsere Sachems angefeuert und letztendlich haben wir auch gewonnen :) Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für eine Freude war.
Nach dem Football ging es weiter zu Cyder Hill Farm, einer Farm, an der man Äpfel, Beeren und Pfirsische selber pflücken kann. Von 4 bis 5 haben wir dann also Äpfel gepflückt, gegessen und viele viele Fotos gemacht. Als Madelleine mich letzte Woche gefragt hat, ob ich mit ihnen Äpfelpflücken gehen möchte, habe ich mir erstmal nicht vorstellen können, dass Äpfelplücken so viel Spaß machen kann. Um 5 Uhr hat Imelda mich dann abgeholt, aber dann ging es auch schon weiter zu Addie.
Wie vor zwei Wochen hat Addie wieder eine kleine Party bei sich veranstaltet. Es wurde Kicker, Airhockey oder Tischtennis gespielt, Wii gespielt, Filme geguckt und viel viel geredet. Ich genieße es wirklich mit meinen Freunden so viel zu machen und Spaß zu haben. Inzwischen kann ich auch schon sagen, wer meine richtig guten Freunde sind, wie zum Beispiel Colleen, Addie, James und Sam. Doch auch andere Leute, wie Allana, die gestern nicht da waren sind mir ans Herz gewachsen und machen mir das Leben hier bunter.

FootballColleen und ich Madelleine & Collleen ♥James♥Lauren and me

Doch auch wenn es inzwischen schon fast perfekt ist, habe ich momentan ein wenig Heimweh. Ein, ich denke entscheider Punkt dafür ist auch, dass "die Deutschen", welche hier für 2 bis 3 Wochen sind, am Freitag angekommen sind. Einfach Leute um mich herum zu haben, die normaler Weise nicht hierher gehören, ist auf eine Art schön und ich freue mich immer wieder Nessi zu sehen, doch es lässt mich auch sehr viel über zu Hause und euch alle nachdenken. Da kann es schonmal passieren, dass ich auf einmal anfange zu weinen, wenn man Gastvater mich fragt, was ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag gemacht habe und ich an einen schönen Abend mit viel Busfahrerei, Schuhen vor Autos und unserer ersten Sternschnuppe denke ♥. Ihr merkt sicherlich, dass sich dieses Beispiel an eine Person richtet, die sicher weiß, dass ich sie meine.
Aber ich sauge weiterhin alle Erlebnisse, ob positiv, aber auch negativ auf und versuche sie in meinem Kopf zu speichern.

Nächste Woche wird wieder eine aufregende Woche, denn ( Tut mir Leid Kimii sei nicht zu neidisch ♥) es geht nach New York. 2 Tage New York. Hört sich gut an nicht war ? Ich werde sicherlich ganz viele Fotos machen und alle meine Erlebnisse dann am Sonntag, wenn ich zurück bin für euch aufschreiben.

Ihr fehlt mir. Fühlt euch geknutscht und vermisst.
Nina ♥

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Montag, 21.09.2009 So langsam wird alles bunter ☺

Wieder einmal ist ein Wochenende vorbei, an dem ich mit Mama & Papa und dem Rest von euch reden konnte. Und wieder einmal wurde ich gefragt, ob es mir denn noch immer hier gefällt. Das einzigste, was ich darauf antworten kann ist sure.

Morgen bricht meine 3. Schulwoche an und inzwischen habe ich schon ein paar gute Freunde gefunden. Die meisten, die ich bis jetzt als meine Freunde nennen kann, sind alle im Cross Country Team. Wenn ich morgens in die Schule komme, ist es schon ein bisschen so wie in Deutschland. Man trifft sich, quatscht ein wenig, geht zu seinem Locker ( ok das tun wir in Deutschland nicht ) und irgendwann klingelt dann die Schulglocke und alle Schüler rennen in die Klassenräume. Also hat mich das Schulleben wahrhaftig wieder gepackt. Doch die ersten Wochen, waren in manchen Dingen ziemlich verwirrend.
Ich beginne einfach mal mit dem Schlimmsten vom Schlimmsten: MATHE. Stellt euch mal vor ihr sitzt im Matheunterricht, der Lehrer hat eine Aufgabe an die Tafel geschrieben und ihr wisst, dass die Aufgabe mit einem einfachen Wurzelziehen recht leicht zu lösen ist, meldet euch kommt dran und... What the hell means "Wurzel" in English ??
Wie ihr euch sicher denken könnt war Mathe also in den ersten 2 Wochen ein wenig mein Angstfach, denn irgedwann war ich dann bei dem Punkt angekommen, wo ich gar nicht mehr wusste, was das Thema war, ich stundenlang an Hausaufgaben saß und wir zu allem Überfluss auch noch einen Test geschrieben haben. Inzwischen klappt es aber ganz gut und Mathe auf Englisch ist schon fast normal. Der Rest der Fächer war, bis auf Chemie, genau mein Level. Da Chemie sehr, sehr einfach war, habe ich es dann letze Woche in AP Bio gewechselt. Der Kurs gefällt mir super und ich denke es wird mir auch in Deutschland viel bringen. Aber ich will nicht zu viel über die Schule reden, denn seit der letzten Woche haben auch unsere Cross Country Meets angefangen und das heißt Pasta Partys, laufen laufen laufen und ganz viel Spaß.

Die Cross Coutry Saison ist von Anfang September bis Anfang November und wir haben Woche 1 bis 2 Meets. In Deutschland sind Wettkämpfe ja nicht unbedingt mein Fovorite, aber hier sind sie ein Höllenspaß.
Die ganze Freude beginnt schon immer damit, dass es jeden Abend vor einem Wettkampf eine Pasta Party gibt. Diese sind zwar "nur" zwei Stunden lang, aber es macht Spaß mit seinen Freunden zu reden, lachen, Volleyball zu spielen und so weiter und so fort. Ja und wenn es dann letztendlich zum Wettkampf selbst kommt, ist der Teamgeist hier einfach PHANTASTISCH. Jeder feuert jeden an, egal ob gut, nicht so gut , Freund oder Fremder.

Ich weiß, dass mein Eintrag diesmal ziemlich kurz ist und das tut mir wirklich Leid, nur ich muss jetzt Umbedingt Hausaufgaben machen. Schreibe nächstes Wochenende auf jeden Fall was länger !

Miss you ♥

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Freitag, 04.09.2009 Schule & Cross Country Practise

Wow. Schon wieder ist ein Erlebnis vorbei: Mein erster Schultag an einer amerkanischen high school. Ja und nicht nur der erste Schultag ist geschafft, nein sogar auch schon der zweite. Time is flying by, mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen. Ein wenig erschreckend, aber auch ein sehr gutes Zeichen und ich muss sagen :
Pentucket regional high school is awesome Lachanfall. Doch bevor ich beginne, vom Leben an einer amerikanischen High School  zu erzählen, beginne ich erstmal mit unserem Cross Country Practise, was letzen Donnerstag angefangen hat.

Wie ich schon in meinem letzten Eintrag erwähnt habe, fing also am Donnerstag, dem 27. August, unser Cross Country Training an. Jeder der im Team dabei sein wollte, sollte bei diesem Treffen anwesend sein. Da Sam und ich, beide gerne im Team sein wollten, stellten wir uns also darauf ein, uns Donnerstagmorgen auf den Weg zu machen und unser ersten Training hinter uns zu bringen. Der Harken an der Sache war jedoch, dass Eddi, Imelda und Tommy alle arbeiten waren und Conner, der uns stattdessen mitnehmen wollte, uns Donnerstagmorgen kurzfristig absagte ( warum kann nicht einfach mal was so laufen, wie man es sich vorstellt ). Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es in den etwas kleineren Städten von Amerika keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt ? Ja wahrhaftig. Es fuhr also kein Bus, keine Bahn und kein Taxi ( ! ), was uns zum Training hätte bringen können. Was blieb uns also anderes übrig, als die 5 1/2 Milen ( das sind etwa 9 Kilometer ) zu gehen. 1 Stunde und 45 Minuten brauchten wir von Merrimac bis West Newburry Food market, wo uns Amy, eine der Captains vom Cross Country Team, dann sah und mitnahm. An diesem Punkt muss ich einfach mal etwas Ironie einbringen : Der Spaziergang war traumhaft. Mit müden Beinen und schlechter Laune kamen wir dann, dank Amy jedoch pünktlich an. Seit Donnerstag haben wir also jeden Wochentag und  an manchen Samstagen Training. Doch ich kann schon von der ersten Woche sagen, dass es unglaublich anstrengend und hart ist: sehr, sehr viel speedwork, die Milenanzahl liegt meistens zwischen 5 und 6 Milen am Tag und dann noch exelerations. Mir schmerzt jeder Muskel meines Körpers, ich bin müde und möchte am liebsten nur noch faul auf der Couch liegen. Aber... ich liebe diese Erschöpfung. Wirklich es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man was geleistet hat. Außerdem sind die Mädels und unser Coach super. Wir machen alles zusammen, lachen viel, singen beim Laufen und machen Spökes. Ja und wenn dann bald die Meetings kommen, gibt es am Tag vorher immer eine Pastaparty. Ich denke das wird toll. Jedenfalls gingen Sam und ich ab Donnerstag jeden Tag zum Training und mein erster Schultag an einer High School kam immer, immer näher.

Seit 9 Wochen hieß es Mittwochmorgen also das erste Mal wieder früh aufstehen und früh in Amerika ist nicht, wie in Deutschland 6 Uhr, 6.30 Uhr, nein früh aufstehen hier bedeutet 5.00 Uhr. Doch die Aufregung brachte mich ohne Schwierigkeiten aus dem Bett und um 7.00 Uhr saßen Sam und ich dann auch schon in Sarah's Auto und es ging in Richtung Merrimac. Die Fahrt von "zu Hause" bis zur High School dauert etwa 15 Minuten mit dem Auto und 45 Minuten mit dem Bus. Da kann man sicher verstehen, dass Sam und ich eine bequeme Fahrt im Auto bevorzugen.
Je näher wir zur High School kamen, desto nervöser wurde ich. Tausend Fragen schwirrten mir durch den Kopf : Wie werden die Leute da sein ? Was werden die Schüler von mir, der Neuen, mit dem komischen Akzent, denken ? Hoffentlich werde ich mich nicht verlaufen und was wenn doch ? Letztendlich muss ich sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Alle, wirklich alle, ob Lehrer oder Schüler sind so freundlich und hilfsbereit.

Als erstes gab es ein Treffen im Homeroom, wo in meinem Fall alle Schüler, mit W als ersten Buchstaben im Nachnamen, alle Infoformationschreiben, Stundenpläne und Lunchpläne bekamen. Während ich also da saß und mir meinen Stundenplan anschaute, kam eine Durchsagen durch die Lautsprecher, alle standen auf, drehten sich zur amerikanischen Flagge, legten die Hand aufs Herz und sagten einen Spruch auf. Ja ! Ich war irritiert. Um nicht als einzige nichts zu sagen und nicht zu stehen bin ich dann auch einfach mal aufgestanden und habe irgendetwas vor mich hermurmelt. Oh my god, das war mir wirklich unangenehm. Nach dem Homeroom ging es dann zu meiner ersten richtigen Unterrichtsstunde: Journalism. Meine Lehrerin, Mrs. Ducolon, begrüßte mich an der Tür und zeigte mir meinen Platz. Der Unterricht war super. Wir sollten uns 10 Fragen ausdenken, mit denen wir nachher einen Partner intervien konnten In der nächsten Stunde hatte ich Englisch. Wie der Zufall es will, habe ich auch in Englisch Mrs. Ducolon, was, glaube ich, nur von Vorteil sein kann. Nach der Englischstunde ging es weiter zu Chemi und da kam es zu dem ersten kleinen Problem. Englisch war im Raum 103, Chemi jedoch in Raum 191. Also irrte ich durch die Gänge und fand Raum 191 nicht. Zum Glück kam Allyson vorbei, die ich vom Cross Country Practise kenne, und brachte mich zu Chemi. Mein Chemielehrer, Mr. Goguen, begrüßte uns, erzählte uns etwas über das kommende Jahr: Was er von uns erwartet, was wir lernen sollen und was unsere Themen sein werden. Mitten in der Stunde kam wieder eine Durchsage durch die Lautsprecher und alle sophomores ( 10. Klasse ) sollten in die Aula kommen. Da ich jedoch ein Junior ( 11. Klasse ) bin, blieb ich erstmal sitzen und überlegte was ich machen sollte. Mr. Goguen guckte mich schief an und fragte, warum ich denn nicht in die Aula ginge. Also ging auch ich in die Aula. Jedenfalls saßen ich und Carolin ( die andere deutsche Austaushschülerin ), die ich auf dem Weg zur Aula getroffen habe, dann letztendlich mit allen Sophomores in der Aula. Dieses Bild hättet ihr sehen müssen: Caro und ich setzen uns in eine Reihe, die bis jetzt noch ziemlich leer war ( wir waren eine der ersten Schüler ) und redeten ein wenig. Die Aula füllte sich während dessen und füllte sich und füllte sich... doch unsere Reihe blieb leer. Nicht, dass wir in der letzen Reihe saßen. Nein unsere Reihe war recht weit vorne und in der Mitte. Ja wir sind noch Außenseiter. Die neuen, wie gesagt mit dem komischen Akzent. Komisches Gefühl muss ich sagen, man fühlt sich so abgeschoben.
Nach der Besprechung ging es wieder zurück zu Chemi, wir bekamen unsere Bücher und dann klingelte auch schon die Schulglocke zum Unterrichtsschluss ( eine Unterrichtsstunde geht auch hier 45 Minuten). Mein 4. Fach, was ich an diesem Tag hatte, war World History bei Mr. Mandell. Auch er begrüßte uns an der Tür und gab jedem Schüler eine Karte. Auf meiner Karte stand: Nile ( dt.: Nil ). In meiner Geschichtsklasse traf ich Sarah, die auch im Cross Country Team ist. Sie sagte, dass ich mich gerne zu ihr und ihren Freunden setzten könnte und stellte mir Madelleine vor. Kurz darauf kam Mr. Mandell in den Raum und fragt jeden, was auf auf seiner Karte stand. Dass der Nil ein Fluss ist und in Ägypten ( Afrika ) liegt, weiß ich, nur was Ägypten auf English heißt, weiß ich nicht. Also saß ich da, stammelte etwas vor mir hin und fühlte mich erbärmlich. Ja das war der erste Moment an diesem Tag, wo ich am liebsten nur noch geweint hätte. Madelleine half mir glücklicherweise und sagte " The Nile is in Egypt" Na super Nina, Ägypten heißt Egypt. So ein großer Unterschied ist dazwischen jetzt auch nicht. In den Moment war ich mir 100 % sicher, dass jeder aus der Klasse denkt, ich bin dumm. Hmm.. ich hoffe mal, sie tuen es nicht. Aber auch Geschichte ging vorbei und Sarah, Madelleine und ich gingen zu meinem ersten Lunch. Wir hatten an diesem tag A-Lunch. 
Also wenn man sich Highschoolfilme wie High School Musical oder so anguckt, sieht man ja immer diese Gruppen : Footballer, Streber, ... . Und es ist wirklich so. Links sitzen die Footballer, rechts die Streber, dann gibts noch den Tisch der Musiker und so weiter und so fort. Ich hab immer gedacht, das ist eine Erfindung von Disnesy. Beim Lunch unterhielt mich mit ein paar Mädels, aß etwas und dann war er auch schon vorbei. Als nächsten kam: 5. Stunde World Foods bei Mrs. Anderson. Ich weiß nicht wie, aber ich habe ihren Raum sofort gefunden. Ein Sternchen für Nina :). Sie erzählte uns, dass wir im kommenden Semester Rezepte aus 6 verschiedenen Ländern kennenlernen würden ( ja scheinbar auch aus Germany), aber dass wir zuerst lernen würden richtig mit einem Messer und allem anderen umzugehen. Letzendlich verflog auch World Foods und die nächsten beiden Stunden ( Study Hall & Pre Calcus ). Um  14.15 klingelte es zum Schulschluss. Alle Schüler rannten regelrecht aus der Schule, doch Addie und ich gingen zu den "Girls Locker Romms". Von 14.45 Uhr bis 17.00 Uhr hatten wir dann Training. Als ich abends zu Hause war, war ich einfach nur noch müde. I have to say that a day of school and practise is wicked exhausting. But I like it. Ich mag die Leute und alles andere gerne und gehasst habe ich Schule ja auch nie.

Hier ist noch ein Bild von der High School und eins von Sam und mir vor der Schule.
Sam & ich vor unserem ersten TagPentucket Regional High School 1Pentucket Regional High School 2

Katie, Dani, Töni, Dinah, Svenja ich muss sagen, Schule ohne euch ist komisch. Ich hoffe, die Schule in Deutschland ist nicht soooo schlimm und ihr vermisst mich auch ein bisschen ;) Ich jedenfalls hab euch schon an meinem ersten Schultag in allerlei Situationen bei mir gewünscht.

Macht es gut, bis bald. Hugs, kisses and i miss you all ♥

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Mittwoch, 26.08.2009 Noch eine Woche bis zum Schulanfang

Und schon wieder schreibe ich einen neuen Eintrag. Hm.. Kommt einem schon fast so vor, als würde ich mich jeden Tag langweilen und nur vor meinem PC sitzen. Stimmt aber glücklicher Weise nicht ganz. Ich muss sagen, dass ich an manchen Nachmittagen ( wie zum Beispiel heute ) wirklich nicht so viel zu tun habe, andere Nachmittage sind dagegen voll gestopft bis zum geht nicht mehr und ich finde keine Zeit, dass was ich an diesen Tagen erlebe, aufzuschreiben. Und wenn dann nächste Woche die Schule anfängt, wird das mit dem Einträgen denke ich, eh leider seltener werden. Daher nutze ich jetzt einfach mal meinen freien Nachmittag und schreibe alle meine Eindrücke und Erlebnisse der letzten 3 Tage auf.

Ja in den letzten 3 Tagen ist, wie ich am Samstag schon richtig vorausgesehen habe, eigentlich ziemlich viel passiert.  Also beginnen wir mit Montag: Wie gesagt hatten Sam und ich die grandiose Idee für ihre beste Freundin Sarah, die Popcorn wirklich ,wirklich liebt, einen Popkornkuchen zu backen. Dieser sollte nicht aus Popkorn bestehen, sonder die Form einer Popkorntüte haben. Gesagt, getan. Um 1 Uhr ( um 5 sollte Sarah kommen ) standen Sam und ich dann in den Küche und haben angefangen unsere 3 Kuchen, die wir Sonntag schon gebacken hatten, in eine Popkornbox zu verwandeln. Gut ich hatte mir das ganze ehrlich gesagt ein wenig leichter vorgestellt. Schon alleine das Marzipan in eine schöne dünne, nicht zu dünne, nicht zu dicke Schicht zu bringen war schon schwer. Aber irgendwann war hatten wir auch geschafft. Das Kuchenstapeln und mit Choclatefrosting einschmieren war glücklicher Weise nicht das Schwerste, doch dann wurde langsam kritisch und die Stimmung sank stetig : Versucht mal eine Dünnemarzipanschicht so über einen Kuchen zu legen, dass es gut aussieht und sie nicht zerreißt. Richtig. Das ist nahe zu unmöglich. Ich denke, dafür braucht man eine Backausbildung oder was weiß ich. Jedenfalls sah es schlimm aus ( nein davon gibt es keine Fotos ! ) Ich weiß nicht wie, aber wir haben die Fläche dann doch noch recht ordentlich hinbekommen. Sam war zwar sehr unzufrieden und wollte den Kuchen wegschmeißen, aber ich muss sagen ich fand das ganze irgendwie lustig und hab einfach weiter gemacht. Als der ganze Kuchen dann lentztendlich fertig dekoriert und ausgebessert war, waren Sam und ich begeistert. Er sieht wirklich super aus und dafür, dass wir beide keine Backausbildung haben, ist er perfekt. Lächeln Ein Nachteil hatte die ganze Backaktion dann aber doch. Da ich gesehen hab , wie viel Marzipan, Choclatefrosting und noch mehr Marzipan wir gebraucht haben, konnte ich kein Stück vom Kuchen probieren.

MarzipanSam und der Anfang des KuchensLangsam kann man erkennen, was es darstellen sollFertiger PopkornkuchenPopcornkuchen

Gestern Morgen hieß es dann für meine Gastmutter, -schwester und mich früh aufstehen. Kam mir schon fast wie ein Schultag vor, obwohl ich da dann wohl doch noch etwas früher aus dem Bett muss. Naja, der Grund für unser frühes Aufstehen war ein Besuch im Freizeitpark "Six Flag". "Six Flags" liegt in Springfield, was etwa 2 Stunden Autofahrt von Merrimac entfernt ist, und erinnert einen ziemlich an "Phantasialand". Was mich wirklich überrascht hat war, wie viele Jugendliche man zwischen 18 und 20 dort vorfinden konnte. Ich weiß nicht, ob ich mich täusche, aber in Deutschland sieht man Leute in diesem Alter in Freizeitparks eher seltener. Da wir schönes Wetter hatten, haben wir dort einen wirklich schönen und lustigen Tag verbracht. Es ging von rollercoaster zu watercoaster zurück zu rollercoasten und auch Warteschlangen von etwa 1 Stunde konnte uns nicht die Laune verderben. Und plötzlich war es schon 4 und der Hunger machte sich langsam sehr, sehr, sehr bemerkbar. Vom Hunger getrieben ging es dann zu einem Essensplatz, der alles verkauft hat : Hamburger, Cheeseburger, Hot Dogs, Wraps, French Fries, Roastbeef sandwich, chicken wings .... und wahrhaftig auch Salate. Das kam mir sehr willkommen, denn die letzten Tage gab es bei uns einfach immer Fleisch. Also habe ich mir einen Ceasar Salat bestellt. Leider hatte ich mir diesem aber ein wenig anders vorgestellt. Ein bisschen mehr Salat und ein bisschen weniger Salatcroutons. Mein Slat bestannt also aus 25 % Salatblättern, 25% Parmesankäse und 50 % Salatcroutons. Ich muss sagen, dass war wirklich die beste Salatmischung die je gegessen hab und ich fand es toll nach den 4 bis 5 Salatblättern zu fischen. Aber wenn man Hunger hat kann man auch Brotsalat essen. Danach waren wir weitere 2 Stunden auf irgendwelchen Rollercoastern und um 6 ging es dann auch wieder nach Hause. Fragt mich nicht warum, doch wir waren alle ziemlich fertig. Vielleicht war es die Sonne, das stundenlange Warten oder weil wir Jahre lang durch die Gegend gegangen sind. Jedenfalls bin ich dann gestern um 10 Uhr ins Bett gefallen und sehr schnell eingeschlafen.

Sam und ich at Six Flags

Heute Morgen ging es dann auch schon wieder früh aus dem Bett ( ich dachte Ferien sind zum Ausschlafen da ) Doch diesmal war der Grund etwas wichtiger. Heute Morgen, um 10 Uhr, habe ich Frau O'brien (die amerikanische Austauschorganisatorin ) und eine weitere Austauschschülerin getroffen. Ihr Name ist Carolin und sie kommt auch aus Deutschland. Dieses Treffen war ziemlich wichtig für uns, denn wir haben unsere Stundepläne zusammen gestellt, die Schule gezeigt und noch weitere Informationen bekommen. Das Zusammenstellen des Studenplan war gar nicht so einfach. Ich wollte gerne Crative writing wählen, was jedoch im gleichen Blog wie Englisch war, Public speaking war im gleichen Block mit Mathe und so weiter und so fort. Letztendlich konnten wir uns dann doch auf einen Stundenplan einigen: 1. Journalism 2. English Grade 12 CP ( CP ist das leichteste was man wählen kann ) 3. Chemestry 4. World Studie ( Geschichte ) 5. World Foods 6. Study Hall ( eine Stunde in der man Hausaufgaben und Dinge recherchieren kann, also eine Freistunde ) 7. Pre Calculs Honors ( Mathe ) Allem in allem bin ich mit dem Stundenplan zufrieden. Schade, dass manche Dinge nicht geklappt haben, aber was soll's.

Bis bald. Fühlt euch wieder umarmt , geküsst und vermisst.

 

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